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Ein großer Monitor mit hoher Auflösung
Lange Zeit war ich Verfechter eines Dual- oder sogar Triple-Monitor-Setups. Damals noch mit mehreren 16:9 Monitoren. Seit einigen Jahren nutze ich jedoch nur noch einen einzelnen 4K-Monitor (3840 × 2160 Pixel) mit 40" und möchte nicht mehr zurück. Immer wenn ich im Büro bin, ärgere ich mich über die 21:9 32" Monitore.
Warum? Durch Größe und Auflösung ersetzt er für mich mehrere Displays in verschiedenen Kombinationen:
- Nutzung wie vier einzelne Full-HD-Monitore. Der Vorteil von 4K liegt hier nicht primär in der Pixeldichte (ppi), sondern in der verfügbaren Arbeitsfläche. Die Monitore entsprechen vier einzelnen 20" Monitoren allerdings ohne irgend einen störenden Rahmen dazwischen.
- Lange Dokumente sind problemlos darstellbar. Linke, rechte und bei Bedarf mittlere Bereiche zeigen gleichzeitig mehr Inhalt als ein Full-HD-Monitor im Hochformat. Drei Fenster lassen sich beispielsweise jeweils in 1280 × 2160 Pixeln nutzen. Das entspricht drei hochkanten 22" Monitoren.
- Große Tabellen bleiben übersichtlich. 40" bei 4K ermöglichen weit circa 58 Spalten und 120 Zeilen in gut lesbarer Darstellung.
Mein aktueller Monitor ist inzwischen nicht mehr erhältlich und technisch überholt. Er leistet seit 2017 dennoch täglich zuverlässige Dienste.
Ein Neukauf ist aktuell nicht trivial. Weit verbreitete 21:9- oder noch breitere Modelle wie der Dell 499P9H bieten zwar teilweise mehr Gesamtpixel und größere Diagonalen, reduzieren jedoch die vertikale Auflösung auf meist 1440 Pixel. Im Vergleich zu 2160 Pixeln bedeutet das einen deutlichen Verlust an nutzbarer Höhe vor allem beim Programmieren.
Wenn ich heute neu entscheiden müssen, würde die Wahl vermutlich auf ein Modell wie den Dell U4021QW fallen – mit 5K-Auflösung und klassischem 16:9-Format.